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Empfänger EU-Agrarfonds – Informationen zur Maßnahme

ELER: Infrastruktur in Zusammenhang mit der Entwicklung des ländlichen Raums

Die Fördermaßnahme dient insbesondere der Erschließung land- und forstwirtschaftlicher Flächen, der Flurbereinigung und Flurverbesserung, der Energieversorgung sowie der Bewirtschaftung der Wasserressourcen.

Über die Flurneuordnung werden durch Landmanagement, Bodenordnung und investive Maßnahmen Beiträge zur Verbesserung der Agrar- und Infrastruktur, zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, zur Erhaltung der bäuerlichen Landwirtschaft durch Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und damit zu einer insgesamt nachhaltigen Entwicklung in den ländlichen Gebieten geleistet. Die Instrumente des freiwilligen Landtausches und des Flurbereinigungsgesetzes ermöglichen es, Nutzungskonflikte sowohl aus betriebswirtschaftlicher als auch aus naturschutzfachlicher Sicht zu bewerten. Zudem werden in dieser Maßnahme die Aufwendungen für den Bau land- und forstwirtschaftlicher Wege auch außerhalb von Flurneuordnungsverfahren gefördert.

Investitionen in wasserwirtschaftliche Maßnahmen dienen in diesem Förderschwerpunkt der Erweiterung der Grabenstrukturen und der Verbesserung der Bewässerungsmöglichkeiten vor allem im Obst- und Gartenbau sowie dem Schutz vor Hochwasser. Damit können die geförderten Flächen für eine landwirtschaftliche Nutzung aufgewertet werden mit positiven Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität der betroffenen Betriebe. Die Maßnahmen sollen insbesondere die Ertragssicherheit und die Qualität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse erhöhen. Umsetzungsbeispiele wären u.a. Anlagen zur Wasserspeicherung und Pumpanlagen sowie Einrichtungen zur Entnahme, Speicherung und Zuleitung von Wasser für Beregnungszwecke.

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